Das Siegesdenkmal...

auch Kürassier-Denkmal oder Reiterdenkmal genannt sollte an die vielen Verwundeten und Gefallenen der Kriege 1866 gegen Österreich und 1870/71 gegen Frankreich erinnern.



Der ehemalige Bürger unserer Stadt, der Künstler Prof. Richard Anders wurde mit der Herstellung dieses Denkmals beauftrag und legte dem Quedlinburger Magistrat einige Entwürfe vor.

Am 30.09.1890 wurde die Bevölkerung aufgerufen, für dieses Denkmal Geld zu spenden.

Eifrigster Förderer der Denkmalsache war der damalige Amtsrichter Hahn. Ihm wurde der „Rote Adlerorden 4. Klasse“ verliehen. Prof. Richard Anders erhielt für sein Werk den „Kronenorden“ von Sr. Maj. Kaiser Wilhelm II.

Bisher wurden Reiterdenkmale nur für hohe Persönlichkeiten errichtet. Hier sollten nun die Soldaten geehrt werden, aber auch alle, die bei der Reiterei waren. Das Denkmal stand auf der linken Seite, stadtauswärts in Richtung Bahnhof, auf dem Kaiser-Wilhelm-Platz (heute Friedrich-Ebert-Platz).

27.10.1895: Einweihung des Denkmals

Der Quedlinburger Dichter Julius Wolff schrieb zu diesem:
„Da steht`s das Reiterbild, in Erz gegossen. Ein tapfrer, junger Seydlitz Kürassier, Schwert in der Faust, im Sattel fest geschlossen, sprengt er dahin mit seinem Tier“

Ohne Standarte hatte es eine Höhe von 8,00 Meter, der Reiter selbst war 3,60 Meter hoch. Als Modell für den Reiter diente der aus Klein Schwechten stammende Kürassier Wilhelm Rahmsdorf, welcher auch zur Denkmaleinweihung eingeladen wurde. Er war während der Schlacht von Mars la Tour der Standartenträger des Kürassier-Regiments von Seydlitz (Magdeburgisches) Nr. 7.

Links und rechts, am Sockel des Siegesdenkmals, waren große Reliefplatten angebracht. Die linke Seite zeigte die Soldaten des 4. (Magdeburgische) Infanterie-Regiment Nr. 67 und die Seydlitz-Kürassiere. Als Offiziere waren auf den Tafeln für die 67er der Kommandeur, Major von Wittich und Hauptmann Gruson dargestellt. Für das 7. (Magdeburgische) Kürassier-Regiment von Seydlitz, Rittmeister von Heister, Wachtmeister Melcher, Leutnant von Campbell, Rittmeister von Beulwitz und in der unteren linken Ecke der Schöpfer der Denkmals, Bildhauer Anders. Auf der Quedlinburger Rathaustreppe standen die Persönlichkeiten der Stadt: Oberbürgermeister Brecht, Gerichts-Assessor Hahn, Herr Anders (Vater des Bildhauers), Wilhelm Wolff, Bankier Vogler, Dichter Julius Wolff, Gustav Dippe und Garnisonsprediger Theume. Die Kaiserproklamation in Versailles wird auf der rechten Reliefplatte dargestellt.

Die Schlussschrift unter den Tafeln der gefallenden Soldaten lautete: „ Vergiss, mein Volk, die treuen Toten nicht.“

Der Bronzeguss des Denkmals, erfolgte in der Bronzegießerei Pietzger & Martin in Berlin, das Postament bestand aus poliertem grauem Innsbrucker Granit.

05. Juli 1942:
Das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung aus Berlin erließ die Anweisung, dass alle Relief- und Seitenplatten sowie Adler, Kränze und Ketten, die aus Bronze waren, vom Reiterdenkmal zu entfernen sind. Diese Anweisung setzte die Stadt am 14. Juli 1942 mit dem Auftrag unter der Nummer 03 00 93 um.

07. Februar 1946:
Der Antifa-Block Quedlinburg unter Leitung eines Herrn Wolf beschloss, dass Reiterdenkmal zu beseitigen. Einen Monat später, am 6. März, wurde es durch den Schrotthändler Schiller demontiert und zwar auf brutale Weise.

Dem Pferd wurde ein Seil um den Hals gelegt, mit einem Lanzbulldog wurde das Denkmal umgerissen und somit Geschichte vernichtet.

06. Juli 1946 Das Siegesdenkmal wurde in der Fabrik Steinle & Hartung (später Mertik) eingeschmolzen. Es brachte 1.770 Kilogramm Bronze, die einen Wert von 902,70 Reichsmark hatten.

Quedlinburger Siegesdenkmal

Der Vertrag
Zwischen dem geschäftsführenden Ausschusse des Verein für die Errichtung eines Siegesdenkmals zu Quedlinburg einerseits und dem Bildhauer Richard Anders zu Berlin anderseits, ist folgender Vertrag vereinbart und abgeschlossen worden:

§ 1
Herr Anders übernimmt unter Zugrundelegung seiner von dem Ausschusse gewählten, im Maßstabe von 1 : 6 hergestellten Modellskizze die Ausführung eines Denkmals des Kürassiers von Mars la Tour und die Aufstellung desselben auf dem dazu von dem Ausschusse zu bestimmenden Platze in Quedlinburg, einschließlich sämtlicher Transport- und Aufstellungskosten, jedoch mit Ausschluß der Fundamentierung unter folgenden näheren Bedingungen:

§ 2a
Herr Anders erhält und übernimmt sofort den Auftrag zur Herstellung

I. einer Reiterstatue in 5/4 facher Lebensgröße: Kürassier mit Standarte, das Pferd steigend und Lieferung desselben nach Quedlinburg gegen ein Entgelt von 50 000 Mark

§ 2b
Er verpflichtet sich auf eine weiter Aufforderung gegen ein Entgelt von noch 14 000 Mark zur Herstellung und Lieferung
II. eines dazu gehörenden Postamentes mit Stufen und
a) zwei an der Vorder- und Rückseite angeordneten Tafeln mit Inschrift
b) links und rechts anzubringenden größeren Reliefs, welche den Auszug der Truppen vom Marktplatz zu Quedlinburg und die Neuerrichtung des deutschen Kaiserreiches darstellen sollen.

Und zur Aufstellung des ganzen Denkmales.
Die Einzelheiten über die Inschriften am Sockel des Denkmals behält sich der Ausschuß vor.

§ 3
Die Reiterstatue und die Größeren Tafeln oder Reliefs werden in Bronceguß, das Postament in poliertem grauen Granit, die Stufen in gestocktem Granit ausgeführt.

§ 4a
Herr Anders wird über das nach den Bestimmungen des § 2a durch zuarbeitende Denkmal innerhalb von 8 Monaten ein Hilfsmodell anfertigen, welches ebenso der Genehmigung des Ausschusses bedarf, wie das Modell für den Guß in Bronce.

Nach Fertigstellung des Denkmals ist das Denkmal von Sachverständigen, welche der Ausschuß ernennt, zu prüfen und abzunehmen, falls die künstlerische und technische Ausführung den Vereinbarten Bedingungen entspricht.

§ 4b
Die Bestimmungen des § 4a finden auch auf die Reliefdarstellungen mir der Ausdehnung Anwendung, dass zunächst auch die Modellskizzen von dem Ausschusse zu genehmigen sind. Ebenso ist der definitive Entwurf des Sockels von demselben zu genehmigen.

§ 5a
Herr Anders verpflichtet sich, die Reiterstatue zu § 2a längstens bis zum 01. April 1800 fünf und neunzig zu vollenden und abzuliefern.

§ 5b
Ebenso wird er nach Jahresfrist, seitdem ihm der Auftrag zu § 2b erteilt ist, diesen zur Ausführung bringen. Hierbei wird vorausgesetzt, dass das Fundament in der erforderlichen Tiefe und Ausdehnung drei Monate vorher hergestellt ist. Zu dem Zwecke wird Herr Anders der etwaigen früheren Zeitpunkt der Vollendung des Denkmals ein halbes Jahr vorher mitheilen.

§ 6
Für die sämtlichen vorangeführten Arbeiten und Leistungen zu a und b, das ganze Denkmal fertig aufgestellt, zahlt der Ausschuß an Herrn Anders den Betrag von 64 000 M wörtlich: Vier und Sechzig Tausend Mark, wobei 50 000 M auf das Reiterstandbild, 10 000 M auf den Sockel und 4 000 M auf die beiden Reliefs, die Aufstellung einbegriffen, gerechnet werden, in folgenden Raten:

A) Für die Leistungen zu § 2a zahlt des genannte Ausschuß an Herrn Anders den Betrag von 50 000 M, wörtlich Fünfzigtausend Mark und zwar:
1. nach Abschluß dieses Vertrages 7 000 M.
2. nach Vollendung und Abnahme des Hilfsmodells des Reiters 4 500 M.
3. nach Ablieferung des Gussmodells in der Gießerei 13.500 M.
4. nach Abnahme der fertigen Reiterfigur in Bronce die Restsumme von 25.000 M.
B) Für die Leistungen zu § 2b 14 000 M nach Abnahme des fertig gestellten Denkmals.

§7
Für die Güte des Materials und der Arbeit haftet Herr Anders abgesehen von der sonstigen, durch Gesetze bestimmten Haftbarkeit zwei Jahre nach der Abnahme und verpflichtet sich, die etwa in dieser Zeit sich zeigenden, in dem Material oder der Arbeit beruhenden Mängel auf seine Kosten zu beseitigen, selbstverständlich mit Ausschluß aller aus mangelhafter Fundamentierung sich ergebenden Schäden.

§ 8
Das Recht des geistigen Eigentums verbleibt bei Herrn Anders, jedoch ist es ihm nicht gestattet, die Reiterfigur ohne Genehmigung der städtischen Behörden zu Quedlinburg anderweitig als öffentliches Denkmal auszuführen oder ausführen zu lassen.

§ 9
Sollte Herr Anders durch Tod an der Vollendung des Denkmals verhindert, oder sollte er durch Krankheit oder ein anderes Hindernis länger wie ein Jahr abgehalten werden, die Arbeiten an dem Denkmal im Sinne dieses Vertrages zu fördern, so gehen mit dem Tode beziehungsweise nach Ablauf des bezeichneten Jahres die angefertigten Arbeiten und das Rohmaterial in das Eigentum des Ausschusses über. Diese Arbeiten und das Rohmaterial werden durch Sachverständige abgeschätzt. Wenn die Taxe derselben die Summe der an Herrn Anders geleisteten Zahlungen übersteigt, so ist die Differenz demselben beziehungsweise seinen Rechtsnachfolgern zu vergüten, anderenfalls von denselben zu ersetzen.

§ 10
Der derzeitige Vorsitzende des Ausschusses, Oberbürgermeister Dr. Brecht,ist legitimiert, alle Rechte des Ausschusses aus diesem Vertrag in jeder Weise geltend zu machen.

In dem Falle, dass er den Vorsitz verliert, von Quedlinburg verzieht, sonst behindert wird oder stirbt, ernennt der Mgistrat der Stadt Quedlinburg in Gemeinschaft mit dem Denkmals-Ausschuß eines seiner Mitglieder zum Vertreter der Rechte des Ausschusses.

§ 11
Der Stempel zu diesem Vertrag fällt jedem der Kontrahenten zur Hälfte zur Last. Zum Zwecke der Verrechnung des Stempels wird der Werth des Rohmaterials auf 10 000 M angegeben.

Dieser Vertrag ist doppelt ausgefertigt und jedem Kontrahenten ein Exemplar behändigt worden.

So gesehen zu Quedlinburg, de 10. Sept. 1892 und Berlin den, 13. Sept. 1892

Der Ausschuß
des Siegerdenkmalsvereins
gez. Dr. Brecht

Der Bildhauer
gez. Richard Anders

Leserbrief vom 30. Dezember 1991 „Mitteldeutsche Zeitung“

Durch freundliche Zusendung eines ehemaligen Quedlinburgers erhielt ich ihre Zeitung vom 19.10.1991, Seite 9, auf der das verschollene Reiterdenkmal vom Bahnhofsplatz genannt wird und abgebildet wurde.

Hier weiß ich leider genau, was damals passiert ist: Die seit Juli 1945die Stadt beherrschenden russischen Truppen haben, sicher im Einvernehmen mit der deutschen kommunistischen Stadtverwaltung, die Beseitigung des Reiterdenkmals durchgesetzt. Da ich damals kaufmännischer Leiter der Firma Steinle & Hartung Maschinen- und Armaturenfabrik (jetzt Mertik) war, weiß ich, dass uns der Befehl erteilt wurde, das Denkmal zu zerschlagen und, da Steinle & Hartung eine leistungsfähige Metallgießerei besaß, dort die Teile einzuschmelzen. Einspruch wurde zurückgewiesen.

„Vae pictis“ (wahrscheinlich „Vae victis“ – „Wehe dem Besiegten“) kann man da nur sagen! Der große Wert dieses Denkmals, sowie die kostbaren Porträtplatten seitlich, war mir aufs schmerzlichste bewusst.

Heinz Kramer, Stuttgart

Bezogen hat sich Herr Heinz Kramer auf nachfolgenden Artikel von Hasso Storbeck, vom 19.10.1991 („MZ“)

Reiterdenkmal ist bisher verschollen

Viele Quedlinburger wollen, dass das Standbild als Mahnung wieder entsteht.

Viele Bürger von Quedlinburg, aber auch die, die unsere Stadt besuchen und über die Bahnhofsbrücke gehen, wissen nicht mehr, dass auf der rechten Seite in den Parkanlagen gegenüber vom „Haus der Schönheit“, ein prächtiges Reiterdenkmal stand. Es war in seiner Schönheit und handwerklichen Leistung einmalig in Deutschland.

Dieses Reiterdenkmal wurde am 27. Oktober unter Anteilnahme der Quedlinburger Bevölkerung und seiner hier stationierten Soldaten feierlich eingeweiht. Mit Stolz konnten die Quedlinburger auf dieses Denkmal sehen, aber auch mit innerer Trauer. Zuviel Leid und Erinnerungen wurden wach. Es sollte an die Soldaten des 7. Kürassierregimentes, die in der Schlacht am 16. August 1870 bei Mars la Tour (Frankreich) gefallen waren, aber auch an die altmärkischen Ulanen, erinnern. Es war ein Todesritt. Von 800 Reitern bedecken nach dieser Schlacht 379 die Erde. In einem Gedicht heißt es:

„Doch ein Blutritt war es, ein Todesritt, wohl wichen sie unseren Hieben: Doch von zwei Regimentern, was ritt und stritt – unser zweiter Mann ist geblieben – und wir dachten, den Toten, den Toten.“

Das Denkmal – Mahnmal – wurde von unserem Quedlinburger Bürger Richard Anders geschaffen. Auf grauem Granit stand ein Reitern- ein einfacher Soldat. In der linken Hand hielt er die Standarte der 7. Kürassiere. Auf der Vorder- und Rückseite des Sockels stand auf einer Konsole ein fliegender Adler. An der Längsseite je eine Relieftafel. Die eine Seite zeigte den Auszug der 67er und der 7. Kürassiere aus unserer Stadt. Angetreten waren diese auf dem Quedlinburger Markt. Auf der Rathaustreppe standen Persönlichkeiten der Stadt Quedlinburg. Dies geschah am 25. Juli 1870. Der 1. Bürgermeister der Stadt Quedlinburg, Herr Brecht, verabschiedete die Soldaten mit den Worten: „So zieht denn hin und denkt an eure Heimat“ Die zweite Reliefplatte zeigt die Kaiserproklamation.

Leider wurde dieses Reiterdenkmal Ende 1945 heruntergerissen und ist verschwunden. Warum haben unsere damaligen Stadtväter dieses Denkmal nicht retten können, oder wollten sie es nicht? Andere Größen, wie z.B. der Alte Fritz, August der Starke, oder andere Denkmale, die nicht der Zeit entsprachen, wurden eingelagert. Hier war es ja nur ein einfacher Soldat, er musste in den Krieg ziehen, in den Tod.

Ich habe viele Quedlinburger Bürger gesprochen, sie würden sich freuen, wenn dieses Denkmal wieder stehen würde. Herr Richard Anders würde stolz sein, wenn die Quedlinburger Handwerker, Restauratoren und andere Firmen, unter Schirmherrschaft der Stadtväter, dieses Denk- und Mahnmal wieder neu erschaffen.

Artikel aus der „Mitteldeutschen Zeitung“ 1992 von Hasso Storbeck

Standarte des Quedlinburger Reiterdenkmals auf Hausboden wohlbehütet aufgefunden

Einigkeit: Alte Schützengesellschaft will kupfergetriebene Fahne restaurieren lassen

Der berühmte Bildhauer Richard Anders, geb. 1852 in Quedlinburg, Schöpfer vieler Denkmale, so des ehemaligen Reiterdenkmals, aber auch Schöpfer des Kaiser-Wilhelm-Denkmals in Köln, würde, wenn er noch lebte, diese scheußliche Tat, die Vernichtung des Reiterdenkmals nie begreifen können. So geht es auch vielen Quedlinburgern.

Wie Heinz Kramer aus Stuttgart in der Ausgabe vom 30. Dezember 1991 schon schrieb, (siehe oben), war die Entfernung des Reiterdenkmals ein Komplott mit den damaligen sich selbst ernannten „Stadtvätern“ von Quedlinburg und den sowjetischen Besatzern.

Das Denkmal hätte bestimmt gerettet werden können, aber der Hass der damaligen Kommunisten war wohl zu groß. Ein mutiger Mann, der als Flüchtling nach Quedlinburg kam, rettete trotz Bedrohung, einige Teile des Denkmals. Die Seitenplatten mit den Namen der gefallenden Krieger mussten herausgegeben werden und kamen zum Altstoffhändler Winter.

Aber das Wertvollste, die Standarte, konnte gerettet werden, das Wahrzeichen der Seydlitzkürassiere (Magdeburg) Nr. 7. Dieser Teil des Reiterdenkmals lag immer wohlbehütet auf dem Boden von Herbert Zabel aus Quedlinburg. Vielleicht ist dies ein Signal für alle Quedlinburger, auch für die, die nicht mehr hier wohnen, aber immer noch mit ihrer Heimatstadt verbunden sind, dieses heute, einmalige Kunstwerk wieder zu erschaffen und damit der damaligen Willkür eine Abfuhr zu erteilen.

In der Jahreshauptversammlung der „Alten Schützengesellschaft 1553 zu Quedlinburg“, die am 21. Februar stattfand, wurde durch dessen Vorsteher, Hasso Storbeck, angeregt, das Symbol dieser Standarte in die neue Standarte der Schützengesellschaft mit aufzunehmen. Die Mitglieder haben diesen Vorschlag geprüft und angenommen. Weiterhin wurde beschlossen, die aus Kupfer getriebene Standarte restaurieren zu lassen. Die Standarte findet im Schützenverein der „Alten Schützengesellschaft 1553 zu Quedlinburg“ ihren Ehrenplatz.



Heute befindet sich die Standarte im Garnisonmuseum Quedlinburg, im Steinweg 47 und kann dort von der Öffentlichkeit bewundert werden. Leider konnte sie bis heute nicht restauriert werden.

Im gegenüberliegenden Park stand das Denkmal „FRIEDE BESCHÜTZT DURCH WAFFEN“. Auch dieses existiert heute nicht mehr. Es wurde 1896 auf der Kunstausstellung in Berlin mit dem 1. Staatspreis ausgezeichnet und von Prof. Ludwig Manzel geschaffen.

Der damalige preußische Kulturminister Dr. Robert Bosse, ein Sohn und Ehrenbürger unserer Stadt, geboren am 12. Juli 1832 und gestorben am 31. Juli 1901 in Berlin, überließ diese Bronzegruppe der Stadt. Sie wurde im Jahr 1898 aufgestellt. Es soll am 16. August 1945 durch die sowjetische Militärregierung demontiert worden sein.

Kontaktdaten

Garnisonsverein Quedlinburg e.V.
Steinweg 47
06484 Quedlinburg

Telefon: 0172 - 344 01 04

E-Mail: info@garnisonsverein.de
Web: www.garnisonsverein.de

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